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Davor Antunovic
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Tel: 0711 / 50486543
kontakt@hypnoenergetics.de

Mo - Fr: 08:00 - 19:00

Folgen nichtbehandelter posttraumatischer Belastungsstörungen


Die Folgen Posttraumatischer Belastungsstörungen erreichen uns auch hier in Deutschland und sogar in Esslingen! Hypnose kann eine Möglichkeit sein solche Störungen zu beseitigen.

Sehr gerne helfe ich Ihnen bei einem ersten, unverbindlichen Erstgespräch.

Posttraumatische Belastungsstörungen in der Hypnotherapie - ein kurzer Abriss über PTBS
Mit Kriegsfolgen, Hunger, Vertreibung oder Naturkatastrophen ernsteren Ausmasses müssen wir uns in Deutschland nur noch selten auseinandersetzen.

Etwas anderes ist es bereits einige hundert Kilometer von uns entfernt. Doch auch in Mitteleuropa geht es nicht ohne entsprechende Belastungen ab:
- sexueller Missbrauch
- Vergewaltigung
- Überfall
- Entführung
- technische Katastrophen, vor allem im Verkehr.

Die Folge kann eine "Schockreaktion" sein, psychopathologisch wird diese als posttraumatische Belastungsreaktion bezeichnet. (PTBS)


Was zählt Alles zu den Extrembelastungen?



Eine Extrembelastung kann sich in zwei Verlaufsformen manifestieren:

1. posttraumatische Belastungsreaktion: kurz- bis mittelfristige Folgen

2. posttraumatische Belastungsstörung: längerfristige bis chronische Entwicklung


Beschreibung des Störungsbildes und Diagnostik:



Von Beginn und Dauer der Störungen abgesehen sind die Akute und Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) nahezu identisch und umfassen erfahrungsgemäss Symptome, die sich in folgende Kategorien einteilen lassen:


Ständiges Wiedererleben des Ereignisses (Intrusion)



Dies kann auf verschiedene Arten geschehen. Meist hat die Person wiederholte und aufdringliche Erinnerungen an das Ereignis oder quälende Träume, in denen das Ereignis nachgespielt wird. Die Konfrontation mit Reizen, die an das Trauma erinnern oder es symbolisieren, geht mit intensivem Leid oder physiologischen Reaktionen einher.Hypnosetherapeutisch nennt man dieses Phänomen "Wiedererleben".


Vermeidung



In der Regel versucht die betroffene Person dann, Aktivitäten und Situationen, die an das traumatische Ereignis erinnern, zu vermeiden.
Damit verbundene Gedanken, Gefühle und Gespräche werden unterdrückt. Notfalls mittels aktiver Strategien wie beispielsweise Medikamenteneinnahme, Drogenkonsum und extremen Risikoverhalten, Ritzen, etc.


Dissoziative Symptome und eingeschränkte Reagibilität


Kennzeichnend ist auch eine reduzierte Reaktionsfähigkeit auf die Aussenwelt (eventuelle Benommenheit), die als psychische Erstarrung oder emotionale Anästhesie bezeichnet wird.(In der Hypnosetherapie bezeichne ich so etwas als Katalepsie)

Dissoziation = Entfremdung


Lustlosigkeit und depressive Verstimmung


Die Person verliert das Interesse an Aktivitäten, die ihr zuvor Freude machten.
Die Fähigkeit, Gefühle wie Vertraulichkeit, Zärtlichkeit und Sexualität zu erleben, ist häufig gemindert.

Zusätzlich können Anzeichen von Dissoziation auftreten: Personen haben das Gefühl, die Umgebung, der eigene Körper oder Gedanken seien unwirklich und fremd. Sie haben das Gefühl, sich in einer Art Trance zu befinden. (Problemtrance, Erikson,Rossi 1972)


Übererregtheit und beklemmende Gefühle



Die Person verspürt sehr grosse Unruhe (Hypervigilanz) und Ängstlichkeit und neigt zu übertriebenen Reaktionen (Schreckreaktionen) auf Reize, die zuvor kaum Reaktionen verursachten.

Weitere Merkmale: Schlafstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten.


Schuldgefühle



Dieser Bereich betrifft das Gefühl Schuld daran zu sein, das betreffende schreckliche Ereignis nicht verhindert haben zu können, und es vielleicht provoziert zu haben.

Oft grübeln die Betroffenen sehr lange darüber nach, ob sie in der Situation nicht mehr hätten tun können.
Bei einigen Menschen geht dieses Gefühl z.B. nach schweren Unfällen so weit, dass sie sich schuldig fühlen, am Leben geblieben zu sein, während ein anderer Mensch sterben musste. (Überlebensschuld)


Komorbidität und Differenzialdiagnose



Personen mit Posttraumatischen Belastungsstörungen erfüllen in der Regel auch Diagnosekriterien anderer psychischer Störungsbilder.

In der Studie von Kessler wiesen 80% der Personen, die an PTBS erkrankt waren, die Kriterien für mindestens ein weiteres Störungsbild auf.

50% der Patienten erhielten neben der PTBS-Diagnose weitere drei oder mehr psychiatrische Diagnosen,

17% weitere zwei und 16% eine weitere Diagnose.

Eine hohe Komorbidität weist PTBS mit affektiven Störungen, anderen Angststörungen, Substanzmissbrauch, antisozialer Persönlichkeitsstörung, Somatisierung und dissoziativen Störungen auf.

Desweiteren wird von Ehe-/ und Paarproblemen berichtet, einen Einfluss auf die Intimbeziehung, sowie verschiedenen psychosomatischen Erkrankungen.