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Warum analytische Hypnose bei geringem Selbstbewusstsein?

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Der grosse Meister Milton Erikson bei einer Hypnose

Folgen nichtbehandelter posttraumatischer Belastungsstörungen

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Sexuelle Funktionsstörungen und Hypnose

Sexuelle Paraphilien (ehemals Deviationen oder Perversionen)

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Davor Antunovic
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Sexuelle Paraphilien (ehemals Deviationen oder Perversionen)


Störungen der sexuellen Präferenz (Paraphilien)



(synonym: Störungen der Sexualpräferenz bzw. sexuelle Präferenzstörungen)
Unter diesen Bezeichnungen werden Patienten behandelt, die unter abweichenden sexuellen Neigungen (Paraphilien) leiden. Das bedeutet, Personen, die über abweichende sexuelle Neigungen verfügen, jedoch nicht darunter leiden, werden auch nicht als behandlungsbedürftig angesehen, solange sie weder andere noch sich selbst durch ihre abweichenden sexuellen Neigungen beeinträchtigen oder gefährden. Zu solchen, so genannten Paraphilien, die im ganz überwiegenden Teil nur Männer betreffen, gehört zum Beispiel die Vorliebe, Fraukleider zu tragen, um sich dadurch sexuell zu erregen (sog. "Transvestitischer Fetischismus") oder die ausschließliche sexuelle Erregbarkeit mit und durch Gegenstände(n) wie Schuhe, Strümpfe, Wäsche ect. (sog. "Sexueller Fetischismus"). Weiter gehört zu dieser Gruppe von abweichenden sexuellen Neigungen z.B. das Erleben sexueller Erregung durch das Ausüben oder Erdulden von Macht und Ohnmacht, Dominanz und Unterwerfung sowie dem Beibringen oder Erleiden von Schmerzen (sog. ?Sexueller Sado- / Masochismus"), das Einbeziehen von Fäkalien in die sexuelle Interaktion (sog. "Uro- / Koprophilie") sowie z.B. auch das Erleben sexueller Erregung durch das Abschnüren der Sauerstoffzufuhr (sog. "Hypoxyphilie") u.s.w.. Auch die sexuelle Erregbarkeit durch vorpubertäre Kinderkörper (sog. "Pädophilie") gehört zu dieser Gruppe der Paraphilien, solange es durch die entsprechenden Empfindungen nicht zu tatsächlichen bzw. konkreten sexuellen Handlungen mit Kindern kommt. In einem solchen Fall würde man von sog. "päsosexuellen Handlungen" sprechen, die damit in die Kategorie der "Sexuellen Verhaltenstörungen" (Dissexualität, s.u.) fallen würden.
Gemeinsam ist all diesen sexuellen Vorlieben und Neigungen, dass sie solange nicht als behandlungsbedürftige, weil krankheitswerte Störungen angesehen werden, wie die so empfindenen Personen nicht sich oder andere durch ihr Verhalten bzw. ihre Handlungen beeinträchtigen oder gefährden bzw. solange mit der jeweiligen sexuellen Vorliebe kein Leidensdruck für die betreffende Person verbunden ist.